Geist Heidelberg – das heißt, sich entschlossen und kraftvoll den Problemstellungen unserer Zeit zu stellen und das eigene Leben in den Dienst von möglichen Lösungen einzusetzen. Jede und jeder zählt. Das persönliche Gespräch und die persönliche Begegnung bieten optimale Ergebnisse.“ (Jakob J. Köllhofer)

Wir können es kaum erwarten, bis es im nächsten Jahr wieder los geht mit dem 14. International Science Festival Geist Heidelberg 2024. Bis dahin: Stay Curious.

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Das International Science Festival – Geist Heidelberg 2023  ist am Dienstag, 12. Dezember 2023, mit Ernst Peter Fischer und seinen Analysen, inwiefern Wissenschaft durch ihre Aufklärung unsere Wirklichkeit verzaubert, zu Ende gegangen. In 10 Festival-Wochen konnte die diesjährige 13. Auflage von Geist Heidelberg bei insgesamt 37 Veranstaltungen rund 10.000 Besucher*innen verzeichnen.

Zu den Highlights 2023 zählten u. a. die Veranstaltungen mit Wissenschaftsvermittler Ranga Yogeshwar, Evolutionsbiologe Richard Dawkins und Forstwissenschaftler Lutz Fähser. Weitere Höhepunkte gestalteten die Auftritte der Nobelpreisträger John C. Mather und Ben L. Feringa im November sowie Shirin Ebadi im Dezember.  

Viele weitere angesehene Spitzenkräfte der nationalen und internationalen Forschung waren im DAI und haben zu den Themenschwerpunkten Biologie und Medizin, Physik und Astronomie, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, Wissenschaft und Gesellschaft sowie Philosophie mit dem Publikum diskutiert.

Wir sehen uns im kommenden Herbst zu Geist Heidelberg 2024.

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Unser Festival geht in seine finale Runde. 10 Wochen haben wir uns mit wissenschaftlichen Antworten auf die wichtigen Fragen unserer Zeit beschäftigt und haben die großen Geheimnisse der Welt gelüftet. Wirklich? Die moderne Wissenschaft löst die letzten Rätsel der Erde, jedoch erscheint jede neue Erklärung eines Phänomens mysteriöser als die vorausgehende Erläuterung. Zu unserem Finale am Dienstag, 12.12.2023 diskutiert Ernst Peter Fischer inwiefern Wissenschaft durch ihre Aufklärung unsere Wirklichkeit verzaubert. Never Stop Questioning.

 

 

 

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Innerhalb Deutschlands weist Heidelberg prozentual die größte Dichte von AstronomInnen auf. Entsprechend fachkundig hat das Publikum nach dem Vortrag von Günther Hasinger, dem Wissenschaftschef der europäischen Weltraumagentur ESA, diskutiert.

Das von ihm mitentwickelte James-Webb-Weltraumteleskop liefert seit 2021 bahnbrechende Erkenntnisse. So zeigen Aufnahmen, dass im Zentrum von Protoplanetarischen Scheiben Wasser existiert, obwohl man bis dato davon ausgegangen ist, dass Wasser auf Grund der extremen Hitze verdampft.

„Wir müssen das Puzzle neu zusammensetzen. Für jede Tür, die geöffnet wird, gibt es zehn geschlossene Türen.“ Danke an Günther Hasinger für den lehrreichen Abend.

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Wir starten in eine weitere Woche Geist Heidelberg mit Günther Hasinger, der über den Nutzen des neuen James-Webb-Weltraumteleskops aufklärt. Während Andreas Meyer-Lindenberg über den positiven Effekt von Grünflächen für die menschliche Psyche spricht, räumt die Meteorologin Insa Thiele-Eich mit einigen Wettermythen auf. Das letzte Wort der Woche hat der Biochemiker Johannes Krause, der den wahren Grund für Beethovens Tod enthüllt.

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Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi sprach gestern über die Zukunft des Irans und sprach warnende Worte an die europäische Politik aus: Europa müsse verstehen, dass man dafür sorgen muss, dass die Menschenrechte auf der ganzen Welt geachtet werden, wenn Kriege beendet werden sollen. Wenn man über die Zukunft des Irans spricht, geht es also immer auch um die demokratische Zukunft in Europa.

Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

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„The joy of discovery is part of the future. It involves challenges and opportunities. But most important: it involves questions. Questions that have never been asked before. If you can’t deal with frustration, don’t become a scientist.“
Nobelpreisträger Ben Feringa hat im DAI seine revolutionäre Forschung vorgestellt: steuerbare, künstliche Motoren im Nannobereich, die sich auf Kommando bewegen und komplexe Aufgaben erfüllen können. 2016 wurde er dafür mit den Nobelpreis für Chemie geehrt.

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Astrophysiker und Nobelpreisträger John C. Mather war bei uns und hat vor ausverkauftem Saal seine bahnbrechenden Forschungsergebnisse über die Entstehung des Universums bis zur Geburt der ersten Sterne und Galaxien kurz nach dem Urknall vorgestellt.

Der US-amerikanische Wissenschaftler erhielt 2006 die höchste wissenschaftliche Auszeichnung für die Entdeckung der schwarzen Strahlungsform und Anisotropie des kosmischen Mikrowellen-Hintergrunds und hat damit den wichtigen Beleg für die Urknalltheorie geliefert, nach der das Universum durch eine gewaltige Explosion unendlich dichter, heißer und kleiner Masse entstanden ist.

Synergien der Wissenschaft

Der Blick in die Tiefen des Universums wurde erst durch Technologie aus Heidelberg möglich: Die atemberaubenden Bilder des Big Bang liefert das James-Webb-Weltraumteleskop, dessen Technik am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg entwickelt und gebaut wurde. Die einführenden Worte kamen von Hans-Walter Rix, Direktor am MPI für Astronomie in Heidelberg, der neben Mather als einer der führenden Köpfe hinter dem JWST gilt.

Am vergangenen Donnerstag wurde John C. Mather mit einer Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Heidelberg geehrt.

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Sehr beklemmende Umstände drängen uns aktuell zu einer neuen Formierung unserer Empathie-Konferenz (1. bis 3. Dezember): Siri Hustvedt muss ihren Besuch bei uns (1.12.) bedauerlicherweise auf nächstes Jahr verschieben, da sich der gesundheitliche Zustand ihres Ehemanns Paul Auster sehr plötzlich verschlechtert hat. Auch zwei Gäste, die für den Folgetag (2.12.) eingeladen waren, müssen ihren Besuch aus persönlichen Gründen absagen, so dass wir den Großteil der Konferenz 2024 nachholen werden. Ersatztermine geben wir schnellstmöglich bekannt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle, an der sie erworben wurden, zurückgegeben werden.

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Dramatische Meldungen aus den Lebenswissenschaften, der Kosmologie, den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz finden ihr Echo in Ethik und Philosophie: Embryonen können mittlerweile aus Stammzellen hergestellt werden; Gravitationswellen sind durch Pulsar-Messungen neu bestätigt worden; ChatGPT hat die internationale Öffentlichkeit in seinen Bann gezogen; Fragen nach dem Verhältnis Mensch – Maschine beherrschen die Stammtische. Das 13. International Science Festival – Geist Heidelberg hat sich vorgenommen, für  Übersichtlichkeit, ausgewogene Gespräche und verlässliche Informationen zu sorgen – als Fest der Vernunft und Demokratie, für Ernsthaftigkeit und Verantwortung. Dafür engagieren sich auch die beteiligten Pioniere aus der Forschung: die Nobelpreisträger Kip Thorne, John Mather, Aaron Ciechanover und Ben Feringa, ebenso Wissenschaftsgrößen wie Richard Dawkins, Günther Hasinger, Julian Nida-Rümelin, Insa Thiele-Eich, Manuela Lenzen und viele mehr. Bewusstsein zu schaffen, aber vor allem Lebensverhältnisse zu beeinflussen oder gar zu ändern, ist das Ziel. Wer weiß, ob die über Jahrzehnte mit und in der Natur gewonnenen Erkenntnisse Michael Succows und Lutz Fähsers nicht ganz konkret auch auf unsere Waldwirtschaft einwirken. Wer weiß, ob unsere große Empathie-Konferenz mit der iranischen Friedensnobelpreisträgerin  Shirin Ebadi sowie mit Siri Hustvedt, Vittorio Gallese, Eva Illouz, Isabel Schayani und anderen zu einer wirkungsvollen Solidarität mit den Frauen und Mädchen im Iran führen wird! Ranga Yogeshwar, Harald Lesch, Richard David Precht und viele weitere geben dem Festival Rückenwind.
Wir freuen uns auf Sie und die Stunden gemeinsamer fröhlicher Anstrengung!

Jakob J. Köllhofer · Festivalleiter und Programmdirektor DAI Heidelberg

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