Geist Heidelberg 2026 – jetzt Tickets sichern!
Unter dem Motto Über Grenzen laden wir Sie in diesem Jahr zwischen dem 24. Oktober bis 28. November zum 16. Mal zu unserem Internationalen Wissenschaftsfestival Geist Heidelberg ein. Welche Grenzen schützen uns – und welche gilt es zu überwinden? Gemeinsam mit renommierten PartnerInnen wie der Universität Heidelberg, der Heidelberg Laureate Forum Foundation, Spektrum Wissenschaft und vielen weiteren Institutionen bringen wir Forschung und aktuelle wissenschaftliche Fragen hautnah ins Gespräch mit der Gesellschaft.
Bereits vor Festivalbeginn eröffnet Turing-Award-Preisträger Gilles Brassard den wissenschaftlichen Dialog mit Quantencomputern und digitaler Sicherheit. Zur Eröffnung am 24. Oktober spricht Nobelpreisträger Didier Queloz über die Entdeckung des ersten Exoplaneten und unser verändertes Bild vom Universum.
Von dort führt Geist Heidelberg durch Menschheitsgeschichte, Hirnforschung, Klimawandel und Künstliche Intelligenz. Philosophin Lea Ypi verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Umbrüchen. Johannes Krause erzählt Migration als Konstante der Menschheitsgeschichte und diskutiert mit Ulli Lust, wie Wissenschaft und Kunst Vergangenheit sichtbar machen. Hannah Monyer liest Prousts Erinnerungswelten mit den Augen der Hirnforschung. Medizinerin Giulia Enders erkundet mit Gästen den Schleim als faszinierende Grenze zwischen Schutz und Durchlässigkeit – und fragt, was unser Ekel vor dem Schleimigen über uns verrät.
Ein Schwerpunkt gilt der KI: Ramesh Srinivasan entwirft Visionen digitaler Zukunft, Christoph Koch untersucht Maschinen als mögliche emotionale Begleitung. Florence Gaub denkt Zukunft als gestaltbaren Möglichkeitsraum, der Biologe Bernhard Kegel zeigt, wie der Klimawandel Evolution verändert.
Auch persönliche und gesellschaftliche Grenzen geraten in den Blick. Peter Sloterdijk und Svenja Flaßpöhler sprechen über Umbrüche, Thomas Schulz und Martin Korte über Langlebigkeit und Altern.
Der Blick von Meeresforscherin Antje Boetius auf den Ozean macht deutlich: Ökologische Zusammenhänge kennen keine nationalen Grenzen. Wissenschaft wird so zur Einladung, Trennlinien zu hinterfragen und neue Verbindungen zu entdecken.
Unsere neues Gesprächsformat Science Bar, das in diesem Festivaljahr startet, ermöglicht Begegnungen mit WissenschaftlerInnen auf Augenhöhe. Forschende verlassen Hörsaal und Labor und machen ihre Fachgebiete bei kurzen Impulsen, Musik und Gesprächen unmittelbar erfahrbar; der Eintritt ist frei.
Wir laden Sie herzlich zu unserem interdisziplinären Austausch mit führenden Forscherinnen und Nachwuchstalenten ein. Sichern Sie sich die Tickets für Ihre persönliche Highlights. Der Vorverkauf ist geöffnet.
Wir freuen uns auf Sie!
Veröffentlicht: 11. August 2026