Archiv

6. Empathie-Konferenz

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Gemäß dem Psychoanalytiker Arno Gruen (1923-2015) sind Einfühlung und Mitgefühl ein wechselseitiges Geschehen, denn eine „innere Kraft“ ermöglicht die Befähigung zur Empathie und wird zugleich durch das empathische Erleben gestärkt. Dies kann spielerisch und als Begegnung geschehen oder reduziert und instrumentalisiert werden. Durch eine Instrumentalisierung der Empathie droht der Andere zum Objekt zu werden. Wie kann der Andere jedoch Mensch und Subjekt bleiben? Was bedeutet Empathie zwischen den Geschlechtern, in den Medien, und kann sie helfen Stereotype abzubauen? Werden andere erst zu Menschen, wenn mit dem Herzen gedacht wird?

Mit:

10:15 Uhr
Gerald Hüther, Neurobiologe und Psychiater
Piep, piep, piep, wir haben uns so lieb – Wider die Funktionalisierung der Empathie

11:30 Uhr
Anne Wizorek, Autorin und Netzfeministin
Pizza rolls not gender roles - Warum wir Empathie für die Überwindung von Stereotypen brauchen.

14:00 Uhr
Michael de Ridder, Oberarzt und Medizinsoziologe
Ärztliche Empathie - zwischen Ökonomisierung und Patientenwohl

15:15 Uhr
Cordula Meyer, Spiegel-Redakteurin und Vorstandsmitglied netzwerk recherche
Warum guter Journalismus Empathie braucht – und in welchen Grenzen.

16:30 Uhr
Konstantin Wecker, Musiker, Schriftsteller und Künstler
Dann denkt mit dem Herzen – Ein Aufschrei

Sonntag, 23.10. 2016 – 17 Uhr
Die Arier – Mo Asumang
Film & Diskussion

 

Zurück zur Übersicht

Veranstaltungsdetails:

Datum: 22.10.2016

Uhrzeit: 10:00

Thema:

Hüther, Meyer, Wizorek, de Ridder & Wecker

Empathie für andere