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Wolf Singer

In seinem Buch Der Beobachter im Gehirn hatte der renommierte Hirnforscher Wolf Singer die Frage gestellt: „Wie kommt es, daß wir nicht nur das in unserem Gehirn repräsentieren können, was in der Umwelt vorhanden ist, sondern daß wir uns dessen auch bewusst sein können?“

Singer ist der Frage nach dem Wesen des Bewusstseins auch in seinem Dialog mit dem buddhistischen Mönch Matthieu Ricard nachgegangen. Wie unterscheidet sich der vom Meditierenden favorisierte „Erste-Person“-Ansatz von der Auffassung, beim Bewusstsein handele es sich um ein Phänomen, das aus neuronalen Interaktionen hervorgeht? Ist das Gehirn als Teil des Körpers zu verstehen und wie kann dabei gleichzeitig berücksichtigt werden, daß der Körper Teil einer Kultur und Gesellschaft ist? Was ist in diesem Zusammenhang von parapsychologischen Phänomenen zu halten?

Moderation und Gespräch: Dr. Manfred Osten

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Veranstaltungsdetails:

Datum: 23.11.2018

Uhrzeit: 20:00

Thema:

Meditation

Auf der Suche nach dem Wesen des Bewusstseins