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Johannes Krause

Migration ist kein Phänomen der Neuzeit. Über frühe Wanderungsbewegungen ist allerdings wenig bekannt. Der Biochemiker und Paläogenetiker Johannes Krause arbeitet daran, diese Wissenslücken mit Hilfe von genetischen Analysen prähistorischer Skelette zu füllen.

Krause hat gemeinsam mit seinem Team bereits über 200 Genome untersucht, um Veränderungen in der genetischen Zusammensetzung der frühen Europäer zu beleuchten, die durch Migration und Anpassung ermöglicht wurden. Die Forscher fanden Beweise für zwei große Wanderungsbewegungen sowie bedeutende Veränderungen im menschlichen Phänotyp im Lauf der letzten zehntausend Jahre.

Prof. Dr. Johannes Krause, geboren 1980, ist Kollegiat der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2014 Direktor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena.

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Veranstaltungsdetails:

Datum: 23.11.2016

Uhrzeit: 20:00

Thema:

Die genetische Herkunft der Europäer

Migration und Anpassung in der Vorgeschichte